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Personenbeschreibung schreiben


Eine Personenbeschreibung soll die Besonderheiten einer Person beschreiben. Dafür schaut man einerseits auf das Aussehen der Person als auch auf ihren Charakter.

Personenbeschreibungen nehmen auch eine wichtige Rolle außerhalb des Deutsch-Unterrichts ein, beispielsweise wenn die Polizei einen Täter sucht. Auch bei einigen Bewerbungsschreiben ist es erwünscht, wenn der Bewerber eine schriftliche Personenbeschreibung von sich anfertigt.


Details zum Foto: Charles Kimpborne, verurteilt für Mord an seiner jüngeren Schwester. 35 Jahre alt, 68 kg schwer und 1,78 m groß. Dunkelbraune Haare, hellblaue Augen, schlanke Erscheinung, gepflegte Ausdrucksweise.


Wie bereitet man eine Personenbeschreibung vor?
Für viele Schüler bedeutet eine Personenbeschreibung mühevolles Formulieren und vages beschreiben von Oberflächlichkeiten. Um so etwas zu vermeiden, lohnt es sich, zu Beginn einer Personenbeschreibung eine Mind-Map anzulegen, die die Besonderheiten der zu beschreibenden Person aufzählt. Ob die Mind-Map ordentlich ist oder nicht spielt keine Rolle, denn sie ist, wie gesagt, nur zur Erarbeitung und Vorbereitung der Personenbeschreibung da!

Oft hast du als Schüler über die zu beschreibende Person keine wirklichen Informationen zu ihrem Charakter. Trotzdem kannst du beschreiben, wie die Person auf dich wirkt.


  • Lege eine Mind-Map zu dem oben abgebildeten (fiktiven!) Fahndungsfoto an. Stelle dir dabei vor, du wärst ein Radiosprecher, der die Hörer des Radiosenders von dem entlaufenden Kriminellen informieren musst. Achte dabei auf Folgendes:
  • Welche Adjektive beschreiben das Äußere des Täters?
  • Was ist "besonders" an seinem Aussehen?
  • Was für einen charakterlichen Eindruck macht er auf dich (nehme auch die Notizen unter dem Bild zur Hilfe)?

Wie baut man eine Personenbeschreibung auf?

Eine Personenbeschreibung ist auch eine Textform wie jede andere. Also keine Scheu an dieser Stelle! Sie besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss und wird durchweg im Präsens geschrieben (es sei denn, du als Schüler möchtest eine Vorzeitigkeit darstellen und musst daher das Präteritum verwenden - das ist jeoch eine Ausnahme!).

Einleitung:
Hier nimmst du die grundlegenden Daten der zu beschreibenden Person und fasst sie zu einem stimmigen, informativen Einleitungssatz zusammen. Merke: Jede Einleitung, die länger als zwei Sätze ist, ist zu lang! In den Einleitungssatz gehören:
  • Name und Alter (bei hisorischen Figuren Geburts- und Sterbedatum)
  • Geschlecht
  • Herkunft (wenn du nicht weißt, aus welchem Land oder welcher Stadt jemand stammt, kannst du angeben, ob er asiatisch, europäisch, afrikanisch etc. aussieht)
  • Nun, da du weißt, wie man die Einleitung einer Personenbeschreibung schreibt, möchte ich dich bitten, eine zu dem Fahndungsfoto oben zu verfassen!

Hauptteil:
Nachdem du den Einleitungssatz geschrieben hast, lässt du eine Zeile komplett frei und widmest dich der genauen Beschreibung der Besonderheiten der zu beschreibenden Person. Da du jedoch wahrscheinlich nicht unbegrenzt Zeit hast, solltest du die wichtigsten Aspekte hervorheben und unwichtigere Merkmale weglassen. (Wenn die Person zum Beispiel normal lange Arme und Beine hat, sagst du das nicht extra, sondern fasst das höchstens in einem Satz wie "die Person ist von gewöhnlicher Körpergestalt" zusammen). Wichtige Aspekte sind solche, die den Menschen von allen anderen Personen unterscheidet (eine lange Nase, ein fehlender Finger, verschiedenfarbige Augen etc.).

Hier kommt idealerweise die Mindmap zur Hilfe, die du dir schon in der Vorbereitung angelegt hast!

Den Hauptteil kannst du gliedern in die Beschreibung des äußerlichen Gesamteindrucks der Person, der Beschreibung ihres Gesichts und der Beschreibung ihrer charakterlichen Eigenschaften.


Beschreibung des körperlichen Gesamteindrucks:
Arbeite dich anhand der folgenden Fragen vorwärts und mache dir zunächst Notizen auf ein Schmierblatt, bevor du die Sätze ausformulierst. Wenn du natürlich, wie bei dem Foto oben, kein Foto vom ganzen Körper hast, kannst du nur mit den Informationen, die dir gegeben sind, arbeiten.
  • Wie groß ist die Person und was für eine Körpergestalt hat sie? (Groß, klein, schlaksig, gedrungen, dick, dünn, untersetzt, muskulös, ...)
  • Sind Arme und Beine ungewöhnlich lang oder kurz oder von besonderer Gestalt? (O-Beine, X-Beine, hinkt die Person, hat sie einen steifen Arm, ...)
  • Weisen Hände und Füße Besonderheiten auf? (Besonders groß oder klein, fehlender Finger etc.)
  • Zeigen sich sonstige ungewöhnliche Dinge? (Auffällige Muttermale, langer Hals, krummer Rücken, ...)
  • Nehme die Informationen aus den Details des Fahndungsfotos und verfasse den ersten Teil des Hauptteils. Du kannst auch gerne Vermutungen über die Körperform der Person anstellen.

Beschreibung des Gesichts:
Dies ist vermutlich die Königsdisziplin der Personenbeschreibung, denn jedes Gesicht ist einzigartig und ermöglicht uns Menschen uns von einander zu unterscheiden. Auch hier kannst du dich systematisch anhand der folgenden Fragen vorarbeiten.
  • Was für eine Kopfform / einen Kopf hat die Person? (Eckig, rund, schmal, lang, pausbäckig, dick, knochig, ...)
  • Was für Haare hat die Person und wie lang sind sie? (Lang, kurz, mittellang, lockig, wellig, kahl, glatt, ungepflegt, gepflegt, gestylt, blond, braun, schwarz, rot, ...)
  • Was für Ohren hat die Person? (Große, kleine, lange, abstehende, ...)
  • Was für Augen hat die Person und wie sehen die Augenbrauen aus? (Mandelförmige, runde oder schmale Augen? Blaue, grüne, graue, schwarze oder braune Augen? Hat die Person eine Brille? Dicke, dünne, buschige, wegrasierte Augenbrauen? Sind die Augenbrauen zusammengewachsen? Sind sie weit über den Augen oder nahe dran (oder normal)?
  • Wie sieht die Nase aus? (Groß, klein, knollig, stupsnasig, lang, spitz, gebogen, gebrochen, krumm, ...)
  • Was für einen Mund siehst du? (Ist er groß, schmal, dick, dünn, geschwungen, gerade, rot, farblos? Hat die Person einen Bart? Wenn ja, wie sieht dieser aus und welche Farbe hat er?)
  • Verfasse eine sorgfältige und detailreiche Beschreibung des Kopfes des Mannes auf dem Fahndungsfoto! Denke daran, unwichtige Dinge auszulassen!


Beschreibung der charakterlichen Eigenschaften:
Anschließend an die Beschreibung des Aussehens der Person kannst du auch noch (musst du aber meistens nicht) eine kurze Charakterisierung anfügen. Halte dich auch hier an Besonderheiten. Hat die Person beispielsweise einen Akzent, kannst du das hier vermerken. Oder wenn die Person vor etwas besonderem Angst hat, oder durch irgend etwas anderes Außergewöhnliches auffällt, das anderen Leuten hilft, die Person leichter wieder zu erkennen, solltest du es beschreiben.


Der Schluss der Personenbeschreibung:
Nachdem du den Hauptteil beendet hast, lässt du wieder eine ganze Zeile frei und widmest dich dem Schluss der Personenbeschreibung. Hier fasst du nochmal die wichtigsten Aspekte der Person zusammen, die es anderen Personen leicht macht, die Person wieder zu erkennen. In bestimmten Fällen sollst du im Schluss auch deine Meinung zu der Person angeben. Das ist beispielsweise der Fall, wenn du einen Verwandten oder ein Vorbild beschreibst.


Aufgaben zur Personenbeschreibung:
  • Stelle dir vor, du wärst ein Radiosprecher und müsstest in einer höchstens 2 Minuten langen Meldung alles wichtige zu oben abgebildetem Kriminellen sagen. Halte dich bitte trotzdem an das Einleitung - Hauptteil - Schluss Schema und versuche, so präzise wie möglich zu formulieren!
  • Suche dir ein Bild eines deiner Vorbilder aus dem Internet heraus und verfasse eine komplette Personenbeschreibung!


Bild CC 2.0 by nicbone

Aufbau einer tierischen (eukaryoten) Zelle

In der Biologie unterscheidet man allgemein zwischen tierischen Zellen (Eukaryoten) und pflanzlichen Zellen (Prokaryoten). Obwohl sie auf den allerersten Blick nicht allzu verschieden aussehen, kann man beim zweiten Hinsehen große Unterschiede feststellen.


In diesem Artikel behandeln wir ausschließlich die eukaryotischen (also tierischen) Zellen, deren Zellorganellen und die Funktionen der Zellorganellen. Wir möchten dir hier nur einen groben Überblick verschaffen, genauere Informationen zu den einzelnen Zellorganellen findest du in einzelnen Artikeln zu ihnen.

Bestandteile einer eukaryoten (tierischen) Zelle:
  1. Mitochondrium: Mitochondrien sind die "Kraftwerke" der Zelle. Sie ist unter anderem Schauplatz der Zellatmung. Von ihr kommen mehrere in einer Zelle vor, sie haben eine eigene RNA und zwei schützende Membranen.
  2. Lysosom: Lysosome sind der Ort der intrazellulären Verdauung. Sie enthalten Verdauungsenzyme und werden vom Golgi-Apparat gebildet.
  3. Glattes endoplasmatisches Retikulum: Das endoplasmatische Retikulum ist eine Fortsetzung der Zellkernmembran und übernimmt vielfältige Aufgaben im Bereich der Entgiftung und Hormonsynthese. Es dient außerdem als Speicher für Calcium und Kohlenhydrate.
  4. Raues endoplasmatisches Retikulum: Mit Ribosomen "beladenes" endoplasmatisches Retikulum. Dieses hat andere Aufgaben als das glatte ER. Dazu gehören Aufaben bei der Proteinbiosynthese und Fortsetzung der Kernmembran.
  5. Golgi-Apparat: Er bildet und speichert Sekrete, die unter anderem Hormone enthalten und besteht aus mehreren Membranen.
  6. Peroxisom: Sie sind die "Entgiftungsapparate" der Zelle. Hier werden vor allem Fette, Alkohol etc. abgebaut.
  7. Zentriol: Sie sind Proteinkomplexe, die die Zelle stützen und wichtige Aufgaben während der Mitose und Meiose übernehmen.
  8. Zellmembran: Die Zellmembran ist eine Doppelmembran, die die Zelle umgibt und ihr so Form und tabilität verleiht. Sie ist semipermeabel und sorgt so dafür, dass bestimmt "kleine" Stoffe hereinkönnen, während "größere" nicht eindringen können.
  9. Lysosom: Sie werden vom Golgi-Apparat bereit gestellt und haben ihre Haupt-Aufgabe darin, Enzyme für den Abbau von zellinternen und -externen Stoffen zu speichern.
  10. Mikrotobulus: Mikrotobuli haben ihre Aufgabe darin, die Zelle von innen zu stützen und somit für Stabilität zu sorgen.
  11. Zellkern: Er ist das "Herz" der Zelle und wir auch Nucleus genannt. Er ist gleichzeitig Steuerzentrale der Zelle, beinhaltet das Erbmaterial in form von DNA und hat eine eigene Doppel-Porenmembran.
  12. Zellkörperchen: Es wird auch Nucleolus genannt und ist eine Verdichtung des Erbmaterials. Während bestimmten Phasen der Mitose und Meiose wird er komplett aufgelöst, bis er in der neuen Zelle auch wieder neu aufgebaut wird.

Wie kannst du den Stoff möglichst effektiv pauken?
Die Zellorganellen zu lernen ist einfach als du zunächst denken magst. Es ist hier besonders wichtig, dass du, bevor du dich ans Auswendiglernen machst, dich über jede einzelne Zellorganelle genau informierst. Nimm dazu dein Biobuch, diese Seite mit ihren weiterführenden Links und natürlich auch Wikipedia hinzu.

Hinterfrage die Aufgaben der Zellorganellen genau, bis du sie alle verstanden hast.

Nun machst du dich ans "Vokabel-Lernen" und schreibst dir am besten Karteikarten mit den Namen auf der einen Seite und der Funktion auf der anderen auf. Wenn du auch diesen Schritt erfolgreich gemeistert hast, kannst du dir zum Beispiel das Bild oben ausdrucken und die Zellorganellen beschriften.