Analyse der Kurzgeschichte "Neapel sehen"

Kurzgeschichten sind eine moderne literarische Form, die ihr Hauptmerkmal auf die vermeintliche Kürze der Erzählung legt. Dabei ist aber tatsächlich nicht die Länge der Kurzgeschichte ausschlaggebend, sondern das Fehlen von Einleitung und Schluss.

Durch das Weglassen der Einleitung erschafft der Autor eine einzigartige Atmosphäre, die den Leser einfach mitten ins Geschehen setzt ohne ihn auf das Passierende vorzubereiten. Dem Leser wird somit ermöglicht, das Geschehen unverschleiert und unvoreingenommen (soweit es möglich ist) wahr zu nehmen.

Durch das Weglassen des Schlusses fällt einerseits die finale Wertung des Autors weg, sowie eine mögliche Schlussfolgerung oder Conclusio. Dem Leser wird dadurch ermöglicht, eine eigene Meinung zu bilden.

Und genau darin liegt deine Aufgabe als Schüler.


Wie baue ich die Analyse einer Kurzgeschichte auf?



  • Einleitung: Hier nennst du Titel, Autor, Datum der Veröffentlichung, Textsorte und gibst ein kurzes Stichwort, was das Thema der Kurzgeschichte ist.
  • Zusammenfassung: Nach der Einleitung lässt du eine Zeile frei und lieferst eine kurze (!) Zusammenfassung über das Geschehen in der Kurzgeschichte.
  • Hauptteil: Hier suchst du nach Auffälligkeiten, die Sprache, Satzbau, Aufbau, Atmosphäre etc. betreffen. Halte deine Augen auch offen für Stilmittel wie Metaphern, Anaphern und so weiter.
  • Interpretation: Frage dich hier genau, was der Autor dir als Leser mit seiner Kurzgeschichte vermitteln wollte. Frage auch nach den Umständen der Zeit und der ursprünglichen Leserschaft, für die die Kurzgeschichte gedacht war. Belege deine Interpretation mit den Auffälligkeiten im Text, die du im Hauptteil herausgearbeitet hast.
  • Schluss: Fasse hier noch einmal kurz den Sinn der Geschichte zusammen und gebe deiner Meinung zur Kurzgeschichte wieder. Dir steht offen, wie du sie bewertest, solange du einen Grund für deine Bewertung angibst. Frage dich: Hat mich die Geschichte berührt? Hat sie mich mitgerissen? Hat sie mich unterhalten? Habe ich nun ein besseres Verständnis von den Menschen früher?


Wie gehe ich mit einer Kurzgeschichte um?


Wir empfehlen dir, die Geschichte "aktiv" zu lesen. Und das in mindestens drei Durchgängen. 
  • Erster Durchgang: Lese die Geschichte unvoreingenommen und ohne Unterbrechung durch. Mach dir keine Notizen und schlage kein Wort nach, bis du zum Schluss gekommen bis. Nach dem ersten Durchgang kannst du dir deinen ersten Eindruck sowie Auffälligkeiten auf einem Schmierblatt etc. aufschreiben.
  • Zweiter Durchgang: Lese dir Geschichte ein zweites Mal durch. Schlage dieses Mal alle Fremdwörter nach, unterstreiche signifikante Stellen (aber nicht zu viele...) und arbeite eine grobe Gliederung heraus, in welche Abschnitte die Kurzgeschichte unterteilbar ist.
  • Dritter Durchgang: Lese noch einmal vertiefend die Kurzgeschichte und überprüfe, ob die Sachen, die du dir beim zweiten Lesen vermerkt hast, wirklich zutreffen. Gebe den Abschnitten der Kurzgeschichten kurze Titel oder alternativ einen beschreibenden kurzen Satz.

Stelle dir nun folgende Fragen:
  • Was passiert überhaupt?
  • Wer ist die Hauptperson?
  • Wie fühlt sich die Hauptperson und wie fühlst du dich als Leser?
  • Was ist das Thema der Kurzgeschichte?

Nun solltest du bereit sein, die Einleitung sowie die Zusammenfassung zu schreiben. Wenn du das getan hast, solltest du dir einen Stift in einer anderen Farbe suchen, um Stilmittel im Text zu kennzeichnen. Stelle dir jedoch zunächst folgende Fragen:
  • In was für einer Sprache ist die Kurzgeschichte verfasst?
  • Ist der Erzähler ein Ich-Erzähler? Ist er beobachtend? Fühlend?
  • Benutzt der Autor auffällig kurze oder lange Sätze?
  • Erfindet der Autor neue Wörter?

Schreibe nun den Hauptteil über die Auffälligkeiten des Textes. Mache dir am besten während des Schreibens bewusst, warum der Autor die Erzählweise, Perspektive etc. der Hauptperson gewählt hat. Das erleichtert dir die Interpretation ungemein.


Ist dein Hauptteil fertig, kannst du zur Interpretation voranschreiten. Hier sind ein paar Leitfragen:
  • Wie passt die Kurzgeschichte zu ihrer Zeit?
  • Für wen ist die Kurzgeschicht geschrieben?
  • Steht die Hauptperson für den Autor selbst, für ein Stereotyp seiner Zeit oder eine andere Rolle?
  • Sollst du als Leser animiert werden, zu fühlen, zu beobachten oder zu werten?
  • Wo liegt der tiefere Sinn der Geschichte?

Der Schluss sollte dir leicht fallen, da es hier, wie gesagt, um deine eigene Meinung zu der Kurzgeschichte geht. Halte im Kopf, dass du hier alles sagen darfst, solange es begründet und gewählt ausgedrückt wird (wenn du Wörter wie "scheiße" benutzt, musst du wohl nach wie vor damit rechnen, dass dein Lehrer deine Analyse abwertet...).
  • Magst du die Geschichte? Warum?
  • Hat sie dich berührt?
  • War sie spannend?
  • War sie mitreißend?
  • Kannst du dich in den Autor oder die Menschen der Zeit besser einfühlen als vorher?
  • Vermittelt die Geschichte ein gutes Bild der Zeit, in der sie entstand?
  • Hat sie deine Phantasie angeregt?
  • Hatte sie einen anderen Mehrwert für dich?

Prometheus - Gedichtinterpretation

Wir möchten dir hier keine fertige Lösung liefern, sondern einen Leitfaden, selbst eine gute Gedichtsanalyse von Goethes Prometheus zu verfassen. Wir möchten dich bei diesem Gedicht, das man wohl in die Epoche des Sturm und Drang einordnen kann, bitten, dass du dich in den Zeitgeist der Menschen damals hineinversetzt. Beantworte dir daher, bevor du dich dem Gedicht selbst widmest, folgende Fragen (mithilfe deines Deutschbuchs oder des Internets):

Übungen:
  • Was für ein Staatssystem herrschte in Deutschland um 1770?
  • Was verstanden die Menschen damals unter einem Genie?
  • Wodurch zeichnet sich die Epoche des Sturm und Dran aus?

Schritt 1: Die Inhaltliche Analyse von Prometheus


Bevor du tiefer in die Analyse gehst, musst du zunächst den Inhalt des Gedichts verstehen. Dazu solltest du erst einmal alle Wörter verstehen, die genannt werden. Dazu zählen nicht nur "Fremdwörter" wie das Wort "Toren" in Zeile 21, sonder auch Wörter wie "Titanen" (Z. 29), "Zeus" (Z. 1) und "Prometheus".

Übungen:
  • Schlage nach: Wer waren die Titanen? Wer waren Zeus und Prometheus? Wie war ihre Beziehung zueinander?
  • Gehe jede Strophe einzeln durch und fasse in ein bis zwei Sätzen pro Strophe zusammen, was gesagt wird.
  • Wer "spricht" in dem Gedicht mit wem in welchem Ton?
  • Worum geht es inhaltlich insgesamt im Gedicht Prometheus? Wie ist der Grundton, bzw. die Grundstimmung? Erinnere dich an dieser Stelle besonders an deine Informationen zur Epoche des Sturm und Drang!
  • Verfasse die Einleitung und die inhaltliche Zusammenfassung des Gedichts. Achte auf eine gepflegte Wortwahl.
Nachdem du dich mit der allgemeinen Thematik des Gedichts auseinander gesetzt hast, solltest du noch ein etwas tieferes Verständnis erlangen. Hierzu empfehlen wir dir, folgende Aufgaben gewissenhaft durchzufüren:

  • Erstelle eine Tabelle: Welche Eigenschaften kannst du Prometheus und Zeus zuordnen?
  • Nehme dir 2 Buntstifte und markiere alle warmen und kalten Ausdrücke in der Ensprechenden Farbe.
  • Welche Rolle nimmt Zeus in diesem Gedicht ein und welche nimmt Prometheus ein?

Schritt 2: Der äußere Aufbau des Gedichts


Als nächstes widmest du dich den "offensichtlichen" Dingen des Gedichts. Dazu gehören Strophenzahl, Zeilen pro Strophe.

Nun schaust du nach, ob das Gedicht "Prometheus" in eine Gedichts-Kategorie eingeordnet werden kann. Ist es beispielsweise eine Hymne, ein Sonnet, eine Ballade, ...?

Übungen:

  • Wie viele Strophen zu je wie vielen Zeilen hat Goethes Prometheus?
  • Schlage nach! Was ist eine Hymne?
  • Ist Prometheus eine Hymne? Begründe!
Nachdem du nun die gröbsten Zuordnungen getroffen hast, widmest du dich, wie in jedem anderem Gedicht, den Reimen und dem Reimschema. Hier gibt es nicht viel zu entdecken, daher auch keine Aufgaben zu dem Thema. Der Autor, also Goethe hat hier ein Reimloses Gedicht gewählt.
  • Überlege kurz: Hat es eine spezielle Bedeutung, dass Goethe ohne Reime arbeitet?
Nehme dir nun einen Schmierzettel zur Hand und zeichne das Versmaß des Gedichts auf. Klopfe gegebenenfalls auf den Tisch, während du vorließt. Betonte Silben unterstreichst du, nachdem dir klar geworden ist, welche Silben betont sind und welche nicht.

Beispiel für Strophe eins
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Wie du siehst ist die Hymne in Strophe eins beinahe streng jambisch verfasst. In Zeile neun scheint zunächst ein Trochäus zu stehen, setzt man jedoch den Rhythmus einfach von Zeile 8 weiter, bleibt es jambisch, weil Zeile 8 mit einer Senkung abschließt und Zeile neun mit einer Hebung beginnt.

Wie auch immer, Goethes Prometheus bleibt nicht so schön regelmäßig, wie es zunächst scheint. Vor allem beim lauten Sprechen bemerkt man die freie Rhythmik, die höchstens an Jamben und Trochäen erinnert, die ein rhythmisches Sprechen ermöglichen aber nicht erfordern.

  • Hier gilt die gleiche Frage wie beim freien Versmaß: Warum bildet Geothe (der sicherlich in der Lage war, auch regelmäßige und sich reimende Verse und Rhythmen zu bilden) freie Versmaße mit unregelmäßigen Betonungen?


    Schritt 3: Die "innere" Analyse


    Don't panic! Hier stehen dir zwei Möglichkeiten offen, wie du vorgehen kannst, um alle wichtigen Stilmittel herauszufinden.

    1. Du gehst nach Stilmitteln vor: Du legst dir eine Liste mit Stilmitteln an (z.B. Metapher, Anapher, Parallelismus, Oxmoron, ...) und liest dir das Gedicht jedes Mal neu durch auf der Suche nach dem entsprechenden Stilmittel. Neben dem Stilmittel, wenn es denn auftaucht, notierst du dir Zeile des Stilmittel, damit du es auch im Gedicht wieder findest.
    2. Du gehst Wort für Wort durch auf der Suche nach einem passenden Stilmittel. Insgesamt ist diese Methode deutlich schneller, erfordert jedoch von dir, dass du alle Stilmittel auswendig in ihrer Funktion kennst.
    Wir raten dir natürlich grundsätzlich zur zweiten Methode. Die erste solltest du jedoch verwenden, wenn du mit Stilmitteln noch völlig unvertraut bist oder sie einfach noch nicht kannst.

    Übung:
    • Durchsuche "Prometheus" nach Stilmitteln. Achte besonders auf Metaphern, Allegorien, Ellipsen, Anapern, Neologismen und Rhetorische Fragen!
    • Einige Sätze sind nicht im normalen Indikativ verfasst. Welchen Modus wählt Goethe stattdessen?
    • Findest du Gründe dafür, warum Goethe diese Stilmittel gewählt hat?

    Schritt 4: Die Zusammenführung


    Auch hier heißt es "Don't panic!" Hat man ein Gedicht erst einmal im Sinn erfasst (und das hast du schon seit Schritt 1), ist der Rest relativ leicht. Die Stilmittel sowie die äußere Form des Gedichts verwendest du dann in erster Linie, um deine Vermutung von der Intention des Autors zu dem Gedicht zu untermauern. Das Gedicht ist quasi eine Art Mordfall, du hast eine ungefähre Ahnung von dem Motiv des Mörders und benutzt die Stilmittel sowie den Aufbau, die Wortwahl etc. als Indizien und Beweise.

    Hier kommt es darauf an, dass du dich so gut wie nur möglich in den Autor bzw. in die Leute hinein versetzt für die der Autor sein Gedicht geschrieben hat. Daher ist auch die Vorarbeit (wie Infos sammeln zur entsprechenden Epoche) so wichtig, um ein Gedicht adäquat zu interpretieren.

    Stelle dir also folgende Fragen und versuche sie nicht nur zu beantworten sondern auch mit deinen Kenntnissen zu Stilmitteln etc. zu begründen.


    • Worauf will das lyrische Ich hinaus? Was will der Autor damit beim Leser bewirken?
    • Wie ist der Ton des Gedichts?
    • Wen will Goethe besonders ansprechen?
    • Welche Botschaft unterliegt dem Gedicht und wie kann diese Botschaft auf die Leserschaft der Zeit gemünzt sein?
    • An welche Art der Beziehung wird in dem Gedicht erinnert?

    Die Allensche Regel

    Die Allensche Regel gehört zu den Ökogeographischen Regel wie auch die Bergmannsche Regel. Die Ökogeographischen Regeln befassen sich mit der Anpassung an den Lebensraum von mit einander verwandten Arten, die an stark verschiedenen Orten leben.

    Die Allensche Regel besagt, dass homoiothermen Lebewesen die relative Länge der Körperanhänge im Vergleich zur Körpergröße bei denjenigen Arten kürzer sind, die in kälteren Gebieten leben.

    Wie kann man die Allensche Regel verstehen?


    Übung:
    • Stell dir vor, du stehst, nur mit T-Shirt und einer kurzen Hose bekleidet, in einem Kühlraum. Du lässt deinen Körper ganz normal und entspannt stehen. Welche Körperteile werden bei dir zuerst kalt werden?
    • Stell dir vor, du streckst deine Arme aus und stehst breitbeinig da. Was denkst du, passiert mit deinem Körper?
    • Nun mache das gedankliche Experiment noch einmal mit verschränkten Armen und geschlossenen Beinen. Was passiert nun?
    Sicherlich kannst du dir vorstellen, dass die ersten Körperteile, die bei dir kalt werden, deinen dünnen, langen Finger sind. Auch deine Zehen, Ohren und deine Nase werden die Kälte relativ früh zu spüren bekommen. Die Kälte wandert nun weiter über deine Arme und Beine. Es werden also zuerst alle Körperteile kalt, die von deinem Körper "abstehen".

    Streckst du deine Arme aus, geht der Prozess sogar noch schneller von statten, da deine Arme und Beine nicht mehr von der Wärme des Körpers profitieren und kühlen somit schneller aus.

    Hältst du deine Arme und Beine jedoch "geschlossen" und nah am Körper, kühlen sie nicht so schnell ab und du frierst weniger schnell.

    Bei Tieren, die in kalten Regionen leben, kannst du es dir ähnlich vorstellen: Weit abstehende, lange Körperanhänge wie Beine, Ohren und Schwanz sind für den Körper, der warmgehalten werden muss, ungünstig und ineffizient. Lange und abstehende Köperteile bedeuten, dass sich die Oberfläche des Körpers erhöht und mehr Wärme an die Umwelt abgegeben wird. Im Laufe der Evolution haben daher Arten, die in kalten Gegenden leben, relativ kurze, dicke und nah am Körper liegende Körperanhänge entwickelt.

    Es ist jedoch nicht nur ungünstig, wenn Tiere, die in kalten Gegenden leben, lange, dünne, abstehende Köperanhänge haben - Es ist genauso ungünstig für ein Tier, das in extremer Hitze lebt, kurze, dicke und eng anliegende Körperanhänge zu haben.

    Übung:
    • Stell dir nun vor, du stehst in der Sauna. Wann schwitzt du schneller - Wenn du deine Arme verschränkst oder weit ausbreitest?
    In heißen Gebieten wie der Sahara ist es überlebenswichtig, dass Tiere es schaffen, ihren Körper von der äußeren Hitze (Sonne, Sand) wieder abzukühlen. Abgesehen von "aktiven" Kühlungsmethoden wie Schwitzen, Hecheln und sich mit Wasser oder Speichel abzukühlen, ist es für diese Tiere vorteilhaft, eine große Körperoberfläche im Vergleich zu ihrem Volumen zu haben, da über die größere Körperoberfläche auch ein größerer Teil an Wärme abgestrahlt werden kann. Ein Körperbau mit langen Extremitäten, einem Langen Schwanz, großen Ohren etc. erhöht die Körperoberfläche eines Tieres signifikant und erleichtert ihm die Abkühlung, sodass es weniger schnell an Überhitzung oder gar Hitzetod leidet.

    Ein Beispiel für die Allensche Regel:

    Der Luchs der Tundra.

    Der Wüstenluchs, auch Karakal genannt.

    Übungen:
    • Vergleiche die beiden Tiere genau und lege dazu eine Tabelle an.
    • Wie kannst du dir erklären, dass die beiden Tiere so verschieden aussehen? Welche Regeln kannst du auf das Phänomen anwenden?

    Bilder CC 2.0 by kdee64,  nickandmel2006

    Die Bergmannsche Regel

    Die Bergmannsche Regel gehört, genau wie die Allensche Regel und die Glogersche Regel zu den Ökogeographischen Regeln. Diese Ökogeographischen Regeln fassen einige Beobachtungen zusammen, die mit einander verwandten Tierarten gemacht würden, die jedoch in verschiedenen Lebensräumen leben.

    Die Bergmannsche Regel besagt so, dass bei homoiothermen (gleichwarmen) Tieren einer Art diejenigen Individuen größer sind, die einen kälteren Lebensraum haben.


    Wie kann man die Bergmannsche Regel verstehen?


    Das kann man damit begründen, dass es in kälteren Gebieten besser ist, wenn ein Tier so wenig Wärme wie möglich verliert. Denn die Wärme, die es braucht, um sich warm zu halten, benötigt Energie. Und die Energie muss durch die Verwertung von Futter "reingeholt" werden.

    Verliert ein Tier also viel Wärme, muss es viel fressen, um den Wärmeverlust auszugleichen. Da es in der freien Natur nicht immer so viel Futter gibt, muss es auch andere Möglichkeiten geben, den Wärmeverlust so klein wie möglich zu halten.

    Eine Möglichkeit besteht darin, die Hautoberfläche im Vergleich zur Körpermasse möglichst gering zu halten. Also möglichst wenig "Raum" zu lassen, um Wärme abzustrahlen.

    Übungen:
    • Fülle eine Espressotasse und eine große Kaffetasse mit heißem Wasser. Warte 15 Minuten und prüfe circa alle 2 Minuten die Temperatur des Wassers in den beiden Tassen. Was stellst du fest?
    • Überlege: Welche dieser geometrischen Figuren würde am längsten heiß bleiben, wenn man sie mit heißem Wasser füllen würde? - Ein Würfel, ein Zylinder, oder eine Kugel?
    Du hast, hoffentlich, gemerkt, dass in der größeren Tasse das Wasser länger warm bleibt. Das liegt daran, dass die größere Tasse zwar insgesamt eine größere Oberfläche hat als die Espressotasse (eine größere Oberfläche bedeutet, das mehr Wärme abgestrahlt, also verloren wird), aber auch ein um ein vielfaches größeres Volumen (Inhalt). Anders gesagt: Du hast in der größeren Tasse auch mehr heißes Wasser und das kühlt weniger schnell aus.

    Übung:
    • Stell dir vor du hast 2 Würfel mit heißem Wasser gefüllt. Einer hat eine Kantenlänge von 2 Zentimetern, der andere hat eine Kantenlänge von  4 Zentimetern. Wie sieht das Volumen der beiden Würfeln im Vergleich zu ihrer Oberfläche aus?


      2 Zentimeter Kantenlänge:
      Oberfläche: Die Oberfläche einer Seite ist 2x2 Zentimeter lang, also 4 Quadratzentimeter. Da ein Würfel 6 Seiten hat, ergibt sich eine Oberfläche von insgesamt 24 Quadratzentimetern.
      Volumen: Das Volumen ergibt sich aus der Kantenlänge x3, also 2x3. Das Volumen ist also 6 Kubikzentimeter bei einer Oberfläche von 24 Quadratzentimetern.

      4 Zentimeter Kantenlänge:
      Oberfläche: 4x4 ergibt 16 Quadratzentimeter. Multipliziert mit 6 Erhält man 96 Quadratzentimeter.
      Volumen: 4x4x4 ergibt 64 Kubikzentimeter.

      Die Oberfläche des größeren Würfel ist nur viermal so groß wie die des kleineren. Das Volumen, also der Körperinhalt, ist mehr als zehnmal so hoch. Das bedeutet, das es für ein Tier effizienter ist, in einer kalten Region einen größeren Körper zu haben, der weniger schnell auskühlt.


      Ein Beispiel für die Bergmannsche Regel:


      Der Kaiserpinguin: Er wird bis zu 1,30m groß, wiegt bis zu 50kg und ist als einziger Vogel in der Lage, lange in der Kälte des Südpols zu verweilen.

      Der Galapagos Pinguin wird circa 50cm groß und wiegt zwischen 1,5 und 2,5kg. Er kommt nur auf den Galapagos Inseln vor und ist stark gefährdet.

      Übungen:
      • Fertige eine Tabelle an: Wie unterscheidet sich der Körperbau des Kaiserpinguins von dem des Galapagos Pinguins?
      • Wie kannst du das erklären?
      • Vergleiche das Brutverhalten der Kaiserpinguine mit dem Brutverhalten anderer Pinguine. Was stellst du fest?

      Bilder CC 2.0 by Lin Padgham, Lightmatter

      Die Ökologische Nische

      Im Biologie-Unterricht der 12. Klasse stolpert man früher oder später über den Begriff Ökologische Nische. Viele Schüler sind zunächst verwirrt, wenn sie sich das erste Mal in Bereichen wie diesen versuchen zurecht zu finden - Ist der Bio-Unterricht doch plötzlich so vage und gleicht eher Interpretationen in Deutsch als mathematischen Gleichungen. Unser Tipp an Schüler ist daher: "Lasst euch auf das Thema ein! Ja, es kommt im Abi vor, ja, es erscheint erst vage und kindlich, aber es ein Teilbereich der Biologie, der sehr interessant ist und einige Schlüssel bietet, zu verstehen, wie sich das Leben entwickelt hat.

      Was ist denn eine Ökologische Nische?

      Die ökologische Nische stellt alle biotischen und abiotischen Faktoren dar, die eine Art zum Überleben braucht. Abiotische Faktoren sind alle "nicht-lebendigen" Faktoren, die man sich vorstellen kann, wie das Klima (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, ...), der Boden (Ph-Wert, Körnung, Nährstoffgehalt, ...), das Licht (Länge, Wellenlänge und Stärke des Lichts) und Wasser (Ph-Wert, Vorkommen, Tiefe, ...).

      Bestimmte Pflanzen beispielsweise erfordern einen leicht sauren Boden, einen Wuchsort fernab von Hängen und eine Sonneneinstrahlung von mindestens 7 Stunden am Tag. Doch allein durch die Erfüllung der abiotischen Faktoren kann die Pflanze nicht leben. Sie benötigt auch eine Möglichkeit, sich fortzupflanzen und genug freien Platz im Boden, um ihre Wurzeln auszubreiten.

      Dinge wie letztere bezeichnet man als biotische, "lebendige" Faktoren. Zu den biotischen Faktoren gehören mögliche Fressfeinde, Nahrungsangebot, die Möglichkeit zur Fortpflanzung, intraspezifische Konkurrenz (Wettbewerb innerhalb einer Art um Ressourcen), interspezifische Konkurrenz (Wettbewerb zwischen verschiedenen Arten um Ressourcen), Symbiosen und Parasitismus.

      Wie du siehst, ist eine Ökologische Nische nicht nur räumlich zu verstehen, sondern auf alle Rollen bezogen, die eine Art im Ökosystem einnimmt! Die Erforschung der Ökologischen Nischen von Arten dient unter anderem dazu, das wunderbare Zusammenspiel innerhalb eines Ökosystems zu verstehen.

      Innerhalb des Biologie-Unterrichts wirst du dich meistens nur auf ein oder zwei Teilaspekte der Ökologischen Nische einer Art beschränken, beispielsweise die Nahrungsnische, Fortpflanzungsnische, Lebenraumnische, Brutplatznische, Jagdzeitnische und so weiter. Der Grund hierfür ist, dass es selbst für Experten schier unmöglich ist, die komplette Ökologische Nische einer Art zu erfassen.

      • Betrachte den Vogel auf dem Bild. Schau dir den Körperbau genau an und schreibe auf, was dir auffällt.
      • Informiere dich, wenn nötig mithilfe des Internets, über die Nahrungsnische des Kolibris sowie über seine Lebensraum-Nische und schreibe deine Erkenntnisse auf.
      • Siehst du einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Körperbau des Kolibris und seiner Nahrungsnische?


      Wie kommt es zu einer Ökologischen Nische (Einnischung)?

      • Stell dir vor, du findest eine vollkommen von Vögeln unbewohnte Insel. Die Insel ist nur ein paar Quadratkilometer groß, üppig begrünt und gut mit Insekten aller Art bestückt. Zufällig hast du ein Paar Grünfinken dabei, die sich von allem möglichen wie Samen, kleinen Käfern, Raupen etc. ernähren. Du lässt die Vögel frei und kehrst nach hause zurück. Nach 50 Jahren kommst du wieder auf die Insel. Was könnte passiert sein?
      • Jetzt stell dir vor, du kommt erst nach 500 Jahren wieder. Was könnte nun passiert sein?
      Ökologische Nischen hängen eng mit Themen der Evolution zusammen, da es, von ein paar Ausnahmen abgesehen, eine lange Zeit in Anspruch nimmt, bis sich eine Art eingenischt hat, also sich vollständig in ihre ökologische Nische eingefunden hat.

      Das Szenario der einsamen Insel ist nicht so fern von der Realität, wie es zunächst scheint. Einst gab es Inseln, die bloß von Insekten und Pflanzen bewohnt waren. Beispielsweise die Galapagos-Inseln. Lange bevor Darwin diese Inseln und die nach ihm benannten Darwin Finken entdeckte, waren einmal ein Paar Finken-Vögel, durch welchen Zufall auch immer, auf das Inselsystem verschlagen worden.

      Diese Vögel fanden auf der Insel genug Nahrung, Brutplätze und hatten außerdem keinerlei Konkurrenz. Die Finken-Population konnte daher immer weiter anwachsen, bis beispielsweise eines Tages alle geeigneten Brutplätze belegt waren und das Futter rar wurde. An dieser Stelle war es den Vögeln nicht mehr möglich, ihre Population weiter zu vergrößern.

      Bis einige Vögel ihr Revier auf andere Teile der Insel (beispielsweise die Berge und der Strand) legten, oder auf andere Nachbarsinseln umzogen. Dort waren natürlich wieder genügend Brutplätze und Futter vorhanden, sodass auch dort die Finkenpopulation weiter gedeihen konnte.

      Andere Lebensräume brachten jedoch auch andere Eigenschaften mit sich, was von dem Tier forderte, auf diese anderen Eigenschaften einzugehen. Wenn es beispielsweise kaum Insekten in einer Berggegend gab, wich ein Fink, der dort lebte, auf Samen aus. Das bedeutete aber auch, dass sein Schnabel, der auch auf den Verzehr von Insekten ausgelegt ist, nun eine überflüssige Funktion hatte. Viel sinnvoller wäre es für den Vogel, wenn er einen Schnabel hätte, der sich gut zum Samen-Fressen eignen würde.

      Bedingt durch zufällige und ziellose Mutationen (oder genetische Variation) kam früher oder später ein Vogel zur Welt, der einen solchen, zum Samenverzehr hervorragend geeigneten Schnabel hatte. Dieser hatte es leichter als alle anderen Finken, die in dieser Gegend lebten, fand mehr Futter und konnte sich leichter fortpflanzen. Hatte also einen einen genetischen Vorteil gegenüber den anderen Finken, was ihn in der natürlichen Auslese bevorzugte. Ein Teil seiner Jungen hatte den gleichen Schnabel wie er, sodass sich bald eine neue, auf Samen spezialisierte, Art Finken bildete. Die Spezialisierung erlaubte den Finken, wieder andere Lebensräume zu erschließen und sich dort auszubreiten. Diesen spezialisierten Finken, war es nun möglich, eine Koexistenz mit den anderen Finken zu führen.

      Diesen Vorgang nennt man auch adaptive Radiation. Genauer bezeichnet man als solche, wenn sich eine, weniger spezialisierte, Art in mehrere, stark spezialisierte, Arten auffächert.

      • Informiere dich genauer über die so genannten Darwin Finken und schaue dir Bilder zu diesem Thema an. Inwieweit passen die einzelnen Schnabelformen zu der Nahrung, die die Finken zu sich nehmen?
      • Befasse dich noch einmal mit Kolibris. Auch hier findest du starke Unterschiede zwischen den einzelnen Kolibri-Arten. Suche dir drei verschiedene Kolibris heraus und schreibe eine Vermutung dazu, wie es dazu kam, dass es verschiedene Arten von Kolibris gibt.


      Wenn die gleiche Ökologische Nische beansprucht wird...

      • Angenommen, du reist in eine neue Welt und hast deine mäusefressende Katzen mit dir. Auf dem neuen Planeten, der der Erde verblüffend ähnlich ist, findest du mäuseähnliche Lebewesen sowie katzenähnliche Tiere, die sich von den Mäusen ernähren. Eines Tages entlaufen dir deine Katzen und leben wild auf diesem fremden Planeten. Auf lange Sicht gesehen - können die zwei Arten nebeneinander existieren?
      • Sammle ein paar Informationen über die Schäden, die normale, europäische Rotfüchse in Australien und Tasmanien anrichten!
      Eines der wichtigsten Gesetze, das die Ökologie zu bieten hat, ist das Konkurrenzausschlussprinzip. Dieses besagt, dass niemals zwei verschiedene Arten exakt die gleiche Ökologische Nische (oder Teilnische) einnehmen kann, da sich stets die lebenstüchtigere Art (die fortpflanzungsfähigere etc.) der anderen gegenüber durchsetzen würde. Die andere Art würde als Folge entweder aussterben oder auf andere andere Ökologische Nische ausweichen.

      Übertragen auf das Beispiel der Rotfüchse in Australien bedeutet das, dass die Füchse dort die gleiche Nahrungsnische einnehmen wie beispielsweise der Tasmanische Teufel. Der Tasmanische Teufel, auch Beutelteufel genannt, wurde daher von ganz Australien verbannt, da der wesentlich ökologisch potentere Fuchs seine Rolle übernahm. Auch auf Tasmanien ist der Beutelteufel heute bedroht, da anscheinend Rotfüchse auf die kleine Insel gelangt sind.

      Dass die gleiche Ökologische Nische eingenommen wird ist also nicht nur intraspezisch (innerhalb einer Art) möglich, sondern auch interspezifisch, also zwischen völlig verschiedenen Arten wie dem Rotfuchs und dem Beutelteufel.

      Das ganze nennt man Konvergenz. Konvergenz bedeutet, dass zwei Arten genau die gleiche Ökologische Nische beanspruchen, aber, laut des Konkurrenzausschlussprinzips, kann dies nur in einander getrennten Lebensräumen passieren, da ansonsten eine der Arten aussterben oder eine andere Nische beanspruchen würde. Konvergenz entwickelt sich also in einander sehr ähnlichen, jedoch voneinander getrennten, Gebieten. Beispielsweise in den Urwäldern von Südamerika und Afrika.





      • Vergleiche die drei verschiedenen Arten auf den drei Bildern ganz genau. Wo siehst du Ähnlichkeiten? Wo Unterschiede? Auf welche Nische zielen diese Bilder ab?
      • Erkläre die Begriffe der Ökologischen Nische, des Konkurrenzausschlussprinzips und der Konvergenz mithilfe der Bilder. Die abgebildeten Tiere sind ein südamerikanischer Kolibri, ein afrikanischer Nektarvogel und ein europäischer Kolibri-Schwärmer.

      Bilder CC 2.0 by Hammer51012, Lip Kee, JoF

      Raues Endoplasmatisches Retikulum

      Im Gegensatz zum glatten endoplasmatischen Retikulum ist das raue ER mit Ribosomen besetzt, die dem rauen ER (auch granuläres ER genannt) völlig neue Aufgaben eröffnen. Den Aufbau der ERs sowie die Aufgaben des glatten endoplasmatischen Retikulums und Übungsaufgaben zum Thema wurden schon hier beschrieben. In diesem Post findest du daher nur die Aufgaben des rauen ERs.


      Funktionen des rauen Endoplasmatischen Retikulums:
      • Herstellung von Membranen: In den Ribosomen, die auf der Membran des ERs sitzen, wachsen Membranmoleküle heran, die für die Produktion von Membranen nötig sind. Besonders nach der Zellteilung ist dies ein wichtiger Prozess.
      • Proteinbiosynthese: Innerhalb der Ribosomen werden die Polypeptidketten aneinandergereiht, sodass wichtige Proteine wie beispielsweise das Insulin gebildet werden. Die Polypeptidketten werden in das ER gefaltet und erhalten somit ihre dreidimensionale Struktur.

      Glattes Endoplasmatisches Retikulum

      Das glatte Endoplasmatische Retikulum findet man in so gut wie allen eukaryoten (also tierischen Zellen) innerhalb des Zellplasmas vor. Es ist genauso aufgebaut wie das raue Endoplasmatische Retikulum mit dem Unterschied, dass das raue Ribosomen an seiner Membran hält und das glatte nicht.

      Die Funktionen sind jedoch völlig verschieden, weswegen wir dich bitten möchten, die Funktionen des rauen Endoplasmatischen Retikulums in unserem anderen Artikel nachzulesen.


      Wie ist ein glattes Endoplasmatisches Retikulum aufgebaut?
      Das Endoplasmatische Retikulum ist meist noch komplexer aufgebaut als in der Skizze zu sehen ist. Dabei handelt es sich um stark verzweigte Zysternen- und Röhrensysteme (Hohlräume, die man mit Kanalrohsystemen vergleichen kann), die von einer Membran umgeben sind. Diese Membran geht teilweise direkt in die Kernmembran der Zelle über. Die Membran ist im Falle des glatten ERs, wie der Name schon sagt, glatt, beim rauen ERs ist sie jedoch mit Ribosomen besetzt. Das glatte ER nennt man daher auch agranuläres ER (also nicht mit Ribosomen belegtes ER) und das raue ER granuläres ER.

      Das Innere des Endoplasmatischen Retikulums wird "Lumen" genannt. Im Lumen befinden sich beispielsweise Enzyme, die für wichtige Aufgaben wie die Entgiftung des Körpers zuständig sind.


      Welche Aufgaben hat ein glattes Endoplasmatisches Retikulum?
      • Entgiftung: Körperfremde Gifte werden durch Enzyme, die im glatten ER vorkommen, wasserlöslich gemacht, sodass diese leichter vom Körper "herausgeschwemmt" werden können. Daher ist das glatte ER in den Nieren und in der Leber (die Entgiftungszentren des Körpers) sehr präsent.
      • Herstellung von Hormonen: Zellen, die in Geschlechtsorganen vorkommen, weisen oft ein besonders hohes Vorkommen von glatten ERs auf. Das liegt daran, dass innerhalb des endoplasmatischen Retikulums Hormone gebildet werden können. Die Herstellung von Hormonen nennt man auch Hormonsynthese.
      • Speicher: Glatte ERs haben außerdem die wichtige Aufgabe, Kohlenhydrate und Calcium zu speichern. Durch die Speicherung von Kohlenhydraten in Form von Glykogen wird eine erhöhte Kontrolle des Blutzuckerspiegels erhöht. Die Speicherung und kontrollierte Freisetzung von Calcium hat eine Reihe von Vorteilen wie die Kontrolle von Muskelkontraktionen, die Hemmung und Freisetzung von Enzymen, die Freisetzung von Antikörpern und die Regulation der Genexpression.

      Aufgaben zum Endoplasmatischen Retikulum:
      • Nehme dir ein weißes Blatt und zeichne ein Endoplasmatisches Retikulum und den Zellkern.
      • Stell dir vor, einem Menschen würden alle ERs entzogen. Was würde passieren?